»Die Kunst des Nehmens«
von und mit Frank Lüdecke

Sound-Design & Bühnentechnik Andreas Hermanns

WESTFÄLISCHE ZEITUNG, 10.02.2013

"Mit Frank Lüdecke kam einer der ganz Großen der Deutschen Kabarettszene ins Bürgerhaus. (...) Lüdecke streute in seine Satiren auch private Erlebnisse ein, die ein ganz intensives Band zum hingerissen lauschenden Publikum schufen. (...) Ein Feuerwerk intellektueller Gedankenspiele..." 

SÜDKURIER, 05.02.2013

"Frank Lüdecke reanimiert das Politische Kabarett."

DER WESTEN.DE, 30.01.2013

"Der lebhafte Politkabarettist verstand es, seine Zuschauer mitzureissen. Mit Gitarrenmusik, Mimik, jeder Menge Ironie und Witz kleidete er sein anspruchsvolles Programm in einen unterhaltsamen Rahmen. (...) Der Applaus ist anhaltend, die Gäste sind begeistert."

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG, 14.01.2013

"Kaum ein aktuelles Thema, das Frank Lüdecke nicht mit rasantem Tempo, charmant und doch garstig-klug sezierte. Ein ungemein witziges, intelligentes und originelles Programm, das vom Zuschauer mehr verlangte, als schlichtes Konumieren von Pointen."

HESSISCHE/NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE, 26.11.2012

"Lüdecke begeisterte mit politischem Kabarett vom Feinsten..."

DIE NORDDEUTSCHE, 19.11.2012

""Die Kunst des Nehmens" ist ein Parforceritt durch aktuelle Zeitgeisterscheinungen, gespickt mit gekonnten Songeinlagen auf der Gitarre. Ein kurzweiliges Programm, dessen über zweistündige Dauer nicht wenigen Anwesenden viel zu kurz schien."

NORDSEE ZEITUNG, 19.10.2012

"Der Träger des Deutschen Kleinkunstpreises 2011 des Kabarett-Genres praktiziert auf der Bühne seinen persönlichen Lehrsatz: "Qualität ist der natürliche Feind der Geschwindigkeit". Seine hintersinnigen Gedankenspielereien sowie sein unbeschwert scheinender, vor Ironie jedoch strotzender Plauderton benötigen das Prinzip Entschleunigung, um bei Besuchern zu wirken (...) Der Nachhall von Pointen mit verzögerter Wirkung als stilistisches Mittel - Lüdecke gehört zu der Minderheit, die diese Kunst beherrscht."

SÜDWEST PRESSE, 15.10.2012

"Der Abend im Neuhäuser Bindhof ist ausverkauft. Und Frank Lüdeckes Programm "Die Kunst des Nehmens" ist durchaus etwas Besonderes. (...) Mit viel Tempo und dem für ihn so typischen Habitus beweist Frank Lüdecke einmal mehr, warum er zu den bedeutendsten Vertretern seines Genres zählt. "Die Kunst des Nehmens" ist ein irrwitziger Exkurs durch die Höhen und Tiefen des politischen Alltags, ein Höllentrip durch globalisierungsverseuchte Wirtschafts- und Finanzmärkte. (...) Frank Lüdeckes Mischung aus Vortrag, Witz und Liedern kommt an. Nichts geht eben über geistvoll und hintergründig verspielte Text- und Musiksequenzen. Denn - Moral hin oder her - das Ohr transportiert den Sinn auch durch Klang."

SCHWÄBISCHE ZEITUNG, 16.09.2012

"Nach zwei Zugaben und über zwei Stunden Solo-Programm ist Schluss. Das Fazit: absolut sehenswert."

BREMERVÖRDER ZEITUNG, 30.05.2012

"Bitterböse, bissig, scharfsinnig und intelligent... (...) rasant getaktete, intellektuelle Pointen..."

BREMERVÖRDER ANZEIGER, 30.05.2012

"Frank Lüdeckes mit hoher Geschwindigkeit hervorgebrachter Wortwitz war von hoher Qualität. Das sah jedenfalls das begeisterte Publikum so und nötigte ihm noch zwei Zugaben ab. Grandioser Wortsalat von einem Meister der Worte, der nicht nur Spaß, sondern auch einiges an Nachdenken zurückließ."

MITTELBAYERISCHE ZEITUNG, 19.05.2012

"Das Publikum wollte Lüdecke gar nicht mehr von der Bühne lassen..."

SCHWETZINGER ZEITUNG, 26.03.2012

"Hurra, sie leben noch! Es gibt sie noch, die echten Kabarettisten, die sich noch dem hintersinnigen Humor verschrieben haben. Die auf eine echte Geschichte setzen statt auf die billige Pointe."

WAZ, 27.02.2012

"Aktueller kann ein Kabarett-Programm kaum sein, aso schien es, als Frank Lüdecke in der Stadthalle (Gladbeck) auf der Bühne stand. Unter dem Titel "Die Kunst des Nehmens" nahm er die Lobbyisten-Demokratie auf die Schippe und entpuppte sich als wahrer Meister der unerwarteten Pointe. (...) Und er forderte dem Publikum höchste Konzentration ab. Doch das hatte seine Freude und nahm gleichsam den wahren Kern der zynischen Überspitzungen mit nach Hause."

SUITE101.DE, 14.02.2012

"Frank Lüdecke schafft es im Handumdrehen, die immer etwas unterkühlten Norddeutschen zu begeistern. (...) Denn live ist Lüdecke einfach großartig."

WESER KURIER, 14.11.2011

"Frank Lüdecke begeistert das Publikum in der ausverkauften Verdener Stadthalle mit ´Die Kunst des Nehmens´. ...hinter seiner saloppen, beiläufig und unbeschwert wirkenden Plauderei verbirgt sich reinrassiges politisches Kabarett mit geschliffenen Pointen."

SOLINGER TAGEBLATT, 11.11.2011

"... virtuose Erläuterungen der neurobiologischen Abläufe in Hirn und Hand, die, ganz nebenbei, unser Sein im Alltag zwischen Google und Goethe erläutern: mit Wortwitz und Metaphern, verschleppten Pausen und Aussparungen des Gemeinten. (...) Das Publikum (...) applaudierte begeistert."

RHEIN MAIN PRESSE, 08.10.2011

"Frank Lüdecke, ein Denkertainer, so kann man sagen, spiegelt in seiner Performance auf sehr greifbare Weise die Anforderungen unserer Zeit schlechthin... Eine zunehmende Menge und Komplexität an Information in hoher Geschweindigkeit richtig zu interpretieren, zu verstehen. Dabei ist felsenfeste Ironie Programm: "Die Qualität ist der natürliche Feind der Geschwindigkeit". Lüdecke bezieht immer Stellung, aber er spielt damit, schlüpft oft und unvermittelt in eine ironische Haltung. So verlangt er vom Publikum zwischen den Zeilen immer auf der Hut zu sein, selbst nachzudenken und sich positionieren zu müssen: Es ist ein augenzwinkerndes Flunkern auf hohem Niveau - das adäquate Mittel, um die verkehrten Verhältnisse in der Welt darzustellen. Durch seine Umgänglichkeit in Kombination mit intelligentester Direktheit verliert er nie an Vertrauen."

AUGSBURGER ALLGEMEINE, 24.05.2011

"Der Berliner reist derzeit mit seinem aktuellen Programm ´Die Kunst des Nehmens´ durch die Lande und eilt von einem Erfolg zum anderen. Kein anderer legt derzeit so präzise und aktuell die Finger auf die Wunde und schafft das Wunder, dass der Patient dabei auch noch lacht".

DACHAUER NACHRICHTEN, 21.05.2011

"Für die Premium-Klasse politischen Kabaretts gab es tosenden Applaus".

DRESDENER NEUESTE NACHRICHTEN, 13.04.2011

"Die ´Kunst des Nehmens´ weist die Qualität seines Vorläuferprogramms ´Verwilderung´, das 2009 mit dem Deutschen Kabarettpreis ausgezeichnet wurde, auf. Denn Lüdecke setzt wiederum seine besonderen Stärken ein. Das ist zum einen sein stets auf hohem intellektuellen Niveau balancierender hintergründiger Witz. Und das ist zum anderen auch seine E-Gitarre, auf der er Songs spielt, die weit mehr sind, als nur Füller zwischen den einzelnen Nummern".

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 11.04.2011

Fürstenfeldbruck - "Mit einem fröhlichen Hallo begrüßte der Polit-Kabarettist Frank Lüdecke das Publikum im ausverkauften Stadtsaal. Und genauso froh- aber auch tief- und hintersinnig ging der Abend weiter. Dass viel gelacht werden konnte, lag vielleicht auch daran, dass Lüdecke auf den beim politischen Kabarett oft belehrenden erhobenen Zeigefinger verzichtet. Stattdessen forderte und unterhielt er seine Zuhörer durch ein Feuerwerk an intelligenten Gedanken- und Wortspielen, Anspielungen und treffsicheren Pointen. (...) Auch nach der ersten Zugabe wollte der begeisterte Applaus nicht verebben...".

DER WESTEN, (SIEGEN), 03.04.2011

"Auch wenn Frank Lüdecke bekundete, dass "die Qualität der natürliche Feind der Geschwindigkeit ist", schmälerte das enorme Tempo, dass der Berliner Kabarettist bei seinem Auftritt am Freitagabend im Lyz vorlegte, nicht die Qualität seines neuen Programms, "Die Kunst des Nehmens". Beim Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises 2011 saß jede Pointe, stach jeder Witz... Als Kenner der Lobbyisten-Demokratie und gleichzeitiger Poetry Slamer vom Schlage eines Rainer Maria Rilkes, gehört Lüdecke zu den Satirikern, die man dringend braucht".

BERLINER MORGENPOST, 31.03.2011

"Kabarettisten müssen nicht brüllen, um glaubwürdig zu sein"

BERLIN - Der Berliner Kabarettist ist der amtierende Preisträger: Er sei "ein Querdenker, der klug und garstig zugleich Verbindungen herstellt, wo kaum einer sie zu vermuten gewagt hätte", hatte die Jury des Deutschen Kleinkunstpreises 2011 über ihn geurteilt. Frank Lüdecke, Jahrgang 1961, ist zweifellos einer der profiliertesten Polit-Kabarettisten. Das zeigt der studierte Germanist, der seine Magisterarbeit über Kurt Tucholsky schrieb, auch in seinem aktuellen Programm "Die Kunst des Nehmens", mit dem er nun auch in seinem Berliner Stamhaus, den Wühlmäusen, anzutreffen ist.

Frank Lüdecke führt sein Publikum gern aufs Glatteis, durchbricht eingefahrenbe Denkstrukturen. Dann versucht er einzudringen, in die globalen Verpflechtungen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. (...) Politik und Realität eins zu eins wiederzugeben, war noch nie Lüdeckes sache. Er findet es langweilig, mit einer Haltung hausieren zu gehen. Der Zuschauer muss selbst eruieren, wo er steht". Für Lüdecke ist Kabarett ein intellektuelles Spiel, mit dem er keine Handlungsanweisungen für sein Publikum verknüpft. Hellhörig wird er, wenn Satire nur über Politikernamen funktioniert. "Damit einen Witz zu erzielen, ist einfach, weil die Leute glauben, der Ploitiker sei blöd. Das hat aber nichts mit satirischer Verarbeitung zu tun und ist für mich auch nicht ganz sauber, den es kommt nicht auf den Namen an, sondern auf die Struktur. Außerdem haben Politiker oft nichts mehr zu sagen", so Lüdecke.

 WIRTSCHAFTSTHEMEN WERDEN WICHTIGER

Deshalb spielen im neuen Programm verstärkt Wirtschaftsthemen eine Rolle, wobei der Kabarettist stillschweigend davon ausgeht, dass kein Steuerzahler begeistert darüber ist, marode Staatswirtschaften und zockende Banken zu subvenbtionieren. Frank Lüdecke führt die Diskussion mitsamt aller Dementis, hilflosen Politikergesten und Lamantos zu Ursachen und Lösungen der Finanzkrise ad absurdum, indem er alle Führungskräfte mit einer genetischen Störung entschuldigt. Die Aussetzer, das Halligalli beim Gedanken an Geld seien neurobiologisch determiniert. Wäre die Hirnforschung schneller gewesen, wäte jetzt Peter Maffay Chef der Deutschen Bank, nicht Josef Ackermann. Aber wer will das schon?

Dass der Querdenker Frank Lüdecke mit der höchsten Branchentrophäe, dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet wurde, war in gewisser Weise längst überfällig. Bereits 1979 hatte er seine erste Kabarett-Gruppe gegründet, die Phrasenmäher. Populär wurde er auch durch seine TV-Zusammenarbeit mit Dieter Hallervorden ("Spott-Light), der heute das Berliner Schlosspark-Theater führt. Mitte der Neunzuger wechselte Lüdecke als Autor und Mitspieler zum Düsseldorfer Kom(m)ödchen, bevor er zurück in Berlin eine Solokarriere machte. Seither ist er auch auf den Bildschirmen gefragter Stammgast, egal ob in der ARD-Sendung "Scheibenwischer" oder im Nachfolge-Format "Satire Gipfel".

MIT OSTALGIE HAT ER NICHTS AM HUT

Der gebürtige Charlottenburger, der heute mit seiner Familie in Kleinmachnow lebt, war von 2006 bis 2008 zudem Künstlerischer Leiter des Kabaretts-Theaters Die Distel. Er rettete das Haus vor der Bedeutungslosigkeit, indem er das Ensemblespiel modernisierte, die Programme von Ostalgie befreite und als Autor zeigte, dass mit Pointen alleine kein politisches Kabarett zu stemmen ist, sondern mit den Gedankengängen, die dahinter stecken. Dann klappt es auch ganz ohne die von manchen Kabarettisten gern genutzte Aggressivität: "Es ist eine Chimäre, wenn man meint brüllen zu müssen, um glaubwürdig zu sein", sagt Frank Lüdecke: "Dadurch wird Kabarett nicht schärfer oder wahrhaftiger".

Sein freundlich-lässiger Tonfall kommt an. Nicht nur bei jüngeren Kabarett-Zuschauern, sondern auch bei den Kopenhagenern, wo der Kabarettist seit 1993 seine Programm-Premieren stets vor ausverkauftem Haus feiert. Die Dänen lassen sich keine Gelegenheit entgehen, über den großen Bruder Deutschland zu lachen. Im Gegensatz zu ihren Nachbarn haben sie allerdings keinen Begriff fürs politische Kabarett. Sie nennen es Stand-up-Comedy mt Inhalt".

 

 

 

 

KIELER NACHRICHTEN, 19.02.2011

Frank Lüdecke: Treffsicher durch die Themen der Zeit.

 Kiel - Intelligent, treffsicher, witzig und originell. All diese Attribute passen bestens auf das neue Programm von Kabarettist Frank Lüdecke. Der Berliner, der in den letzten Jahren mehrfach bedeutende Kabarettpreise absahnte und regelmäßig in TV-Formaten wie dem Satire Gipfel zu sehen ist, machte mit Die Kunst des Nehmens im metro-Kino Station. In den gut gefüllten Reihen sorgte er für Begeisterung, die am Ende auch nach drei Zugaben nicht abebben wollten.

Frank Lüdecke im metro-Kino im Schloßhof Kiel

Zunächst der Fahrplan für den Abend und die Empfehlung: "Wenn sie der Meinung sind, da könnte was lustig sein - lachen Sie". Man weiß ja nie bei den kühlen Norddeutschen. Die tauen bei Lüdecke jedoch ganz schnell auf, wenn der politische Witzearbeiter zwischen musikalischen Einlagen und Klangeffekten aus der Konserve eine Pointe nach der anderen verbrät. Da bekommt so mancher ein blaues Auge. Die Lage der Nation? Nun, in dieser hochverschuldeten Situation von Aufschwung zu reden, ähnele der Freude über den funktionierenden Blinker des Autos mit Totalschaden. Angela Merkel? Mit Genuss kramt Lüdecke noch einmal ihren Fünf-Punkte-Plan ihrer nach der Wiederwahl verlautbarten Regierungserklärung hervor. Punkt eins im O-Ton: "Die Folgen der Krise müssen überwunden werden". Noch Fragen?

 

 

 

 

Und wie steht‘s denn nun mit der "Kunst des Nehmens", mit den Vorzügen egoistischer Selbstbedienung? Lüdecke nutzt diese Frage für einen herrlich spöttischen Doppel-Rundumschlag in Sachen Gehirn- und Genforschung. Investmentbanker hätten eben das Gier-Gen, da herrsche "molekulares Halligalli" in deren Gehirnen, wenn sie über Geld nachdächten, da könne man gar nichts machen. Zumwinkel etwa, so Lüdecke, sei somit kein Fall für die Staatsanwaltschaft, sondern für die AOK. Und Gentests für Führungskräfte seien ohnehin überfällig. Da werde dann zukünftig eher einer wie Peter Maffay Chef der Deutschen Bank als Josef Ackermann. 

So mäandert sich der Berliner pfeilschnell, total fies und sehr witzig durch die Themen der Zeit. Bankenkrise, das Prinzip Robin Hood als piefiges deutsches Behördentum, Migration oder männliche Identitätsfindung zwischen Hauspuschen und Alphatier und und und - keine Pointe, die nicht sitzt, keine Minute, die hier zu viel des Guten wäre. Großartig.

OFFENBACH-POST, 16.02.2011

"Der ´garstige Querdenker´ ist jeden Cent des Eintrittspreises wert und legt zwei Jahre nach der mehrfach ausgezeichneten ´Verwilderung´ auf hohem Niveau nach"...

 

 

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